So überzeugen Sie mit der perfekten Immobilienbeschreibung

Serie Immobilienvermarktung: 8

Wer heutzutage eine Immobilie verkauft, inseriert vermutlich lieber in einem Onlineportal als in der Lokalzeitung. Neben guten Fotos braucht es hier auch eine überzeugende Immobilienbeschreibung. Wir erklären, worauf Sie hierbei achten müssen.

Der erste Eindruck zählt: Die Überschrift

Wenn Kaufinteressenten sich durch die Portale scrollen sehen sie zunächst nur ein Foto, die wichtigsten Kerndaten und die Überschrift. Logisch also, dass die zum Weiterlesen animieren muss. Das tut sie am besten, indem sie die wichtigsten Kaufargumente hervorhebt. Die sind von Immobilie zu Immobilie unterschiedlich. Während die kleine Zwei-Zimmer-Wohnung in der Innenstadt durch ihre zentrale Lage punktet, ist es beim Einfamilienhaus am Stadtrand der große Garten, der Käuferherzen höherschlagen lässt. In der Überschrift dürfen Sie ruhig von den reinen Fakten abweichen und die Interessenten emotional ansprechen. Denn persönliche Wünsche und Erwartungen sind beim Immobilienkauf mindestens genauso wichtig wie Quadratmeterzahl und Baujahr. Eine gute Überschrift ist deshalb lebendig und weckt die Vorstellungskraft.

Die richtigen Käufer ansprechen

Damit Ihre Immobilienbeschreibung den gewünschten Erfolg bringt, ist es wichtig, dass Sie ihre Zielgruppe kennen. Überlegen Sie sich deshalb vorher, zu wem Ihr Haus oder Ihre Wohnung am besten passt. Eine Familie mit Kindern, ein berufstätiger Single oder doch das ältere Ehepaar? Wenn Sie wissen, wen Sie mit Ihrem Inserat ansprechen möchten, können Sie in der Beschreibung auf genau die Punkte eingehen, die diesen Zielgruppen wichtig sind. Kreieren Sie ein Bild davon, wie das Leben der Käufer in Ihrer Immobilie aussehen könnte.

Ehrlichkeit währt am längsten

Oftmals denken Verkäufer, es sei das Beste, Mängel zu verschweigen oder sogar als Vorteile zu verkaufen. Dabei können Sie sich sicher sein: Niemanden kauft Ihnen ab, dass die unverputzten Wände im Flur Vintage-Charme versprühen. Seien sie lieber ehrlich und schreiben Sie, dass nach dem Kauf vermutlich noch einige Renovierungen anstehen. Von groben Mängeln abgesehen, gibt es aber natürlich auch Faktoren, die für den einen Käufer positiv, für den anderen eher negativ sind. Der eine stört sich an dem Lärm der vorbeilaufen Bahngleise, der nächste freut sich über die Haltestelle direkt vor der Haustür. Hier ist es also das Beste neutral zu bleiben.

Richtig aussieben: Was ins Inserat gehört – und was nicht

Grundsätzlich ist es gut, wenn Ihr Inserat so vollständig wie möglich ist. Nur so können Sie die passenden Interessenten ansprechen. Profi-Makler gehen beim Aussieben von ernsthaften Interessenten und Scheininteressenten aber noch einen Schritt weiter. Sie geben genügend Informationen an, um Interesse zu wecken. Wer dann aber beispielsweise die genaue Adresse wissen oder eine virtuelle 360-Grad-Tour machen möchte, muss seine Mail-Adresse angeben. So vermeiden Sie Besichtigungstourismus. Denn wer die Immobilie wirklich sehen will, der füllt auch ein Kontaktformular aus. Die Krux ist es hierbei, das richtige Verhältnis zwischen relevanten und fehlenden Informationen zu finden. Für Privatverkäufer ist das oft schwierig. Ein Profi-Makler weiß durch seine jahrelange Erfahrung hingegen, welche Informationen ins Inserat gehören und welche nur ins Exposé.

Sie brauchen Hilfe bei der Vermarktung Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir unterstützen Sie gerne.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Christin Hume / unsplash.com

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