Immobilienmarkt 2025: Welche Lehren können Verkäufer und Käufer ziehen?

Das Immobilienjahr 2025 hielt einige Überraschungen bereit. Zeit für einen Rückblick: Wie haben sich Preise, Verkaufszahlen und die Nachfrage entwickelt – und welche wirtschaftlichen oder politischen Einflüsse haben den Markt geprägt?

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Nach dem Einbruch von 2023 haben sich die Immobilienpreise 2025 wieder leicht erholt. Bundesweit legten die durchschnittlichen Wohnimmobilienpreise um wenige Prozent zu. Von den Höchstständen von 2022 bleiben die Werte vielerorts noch entfernt, doch der Preisverfall ist vorerst gestoppt. Die Nachfrage blieb zwar vorhanden, aber hohe Finanzierungszinsen und konjunkturelle Unsicherheiten führten dazu, dass Kaufentscheidungen deutlich vorsichtiger getroffen wurden.

Die Schere zwischen den Regionen ging 2025 weiter auseinander: In begehrten Großstädten zogen die Preise weiter leicht an, während strukturschwache Gegenden und überhitzte Umlandregionen Stagnation oder leichte Rückgänge verzeichneten. Die Zahl der Immobilienverkäufe blieb unter dem Niveau der Boomjahre. Viele Eigentümer zögerten mit dem Verkauf, da sich die Spitzenpreise vergangener Jahre nicht mehr erzielen ließen. Käufer wiederum nahmen sich mehr Zeit und verhandelten selbstbewusster.

Zinsen, Baukrise, Regulierung – die Einflussfaktoren 2025

Die gestiegenen Bauzinsen der Vorjahre bremsten 2025 viele Kaufwillige aus. Erst zur Jahresmitte begann die Europäische Zentralbank, die Leitzinsen wieder zu senken, was Finanzierungskonditionen etwas entspannte. Dennoch lagen Immobilienkredite mit rund 3 Prozent deutlich über dem Niveau der vorigen Nullzins-Jahre – ein Umbruch, an den sich private Käufer und Kleinanleger erst gewöhnen mussten.

Die Bundesregierung verlängerte die Mietpreisbremse, verfehlte jedoch erneut ihr Ziel von 400.000 neuen Wohnungen. Hohe Baukosten und unsichere Förderbedingungen führten mancherorts zum Baustopp – die „Baukrise“ machte Schlagzeilen. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung durch Zuwanderung, was den Wohnungsbedarf in vielen Städten hochhielt. Manche Kleinanleger dachten ihre Kaufpläne zweimal durch, aus Sorge vor strengerer Mietregulierung und sinkenden Renditen.

Ausblick 2026: Was auf Käufer und Verkäufer zukommt

Der Immobilienmarkt dürfte seinen Konsolidierungskurs 2026 fortsetzen. In gefragten Regionen sind leichte Wertzuwächse möglich, während schwächere Lagen eher stabil bleiben oder etwas nachgeben. Ein Bauzins um drei Prozent schafft wieder Planungssicherheit und könnte die Nachfrage leicht beleben – vorausgesetzt, die wirtschaftliche Lage bleibt stabil und es kommen keine neuen Belastungen hinzu.

Verkäufer sollten nicht auf eine schnelle Rückkehr der früheren Höchstpreise hoffen, sondern mit realistischen Angebotspreisen kalkulieren. Insgesamt treffen Käufer und Verkäufer 2026 auf einen ausgeglichenen Markt. Solide Vorbereitung und genaue Kenntnis der regionalen Marktbedingungen werden für beide Seiten entscheidend sein.

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Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

 

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